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Wie die Archäologie durch die ausgegrabenen Tontafeln aus Mesopotamien festgestellt hat, entstand bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien eine fragwürdige religiöse Priesterschaft mit einiger
sozial-krimineller Energie, welche die einfachen Menschen mit göttlichen Strafen bedroht hat, sollten die Kornkammern der Priesterschaft nicht stets reichlich gefüllt sein.
Wir finden darüber hinaus auf den gefundenen mesopotamischen Tontafeln das erste konkrete Beispiel eines rüden gesellschaftlich organisierten Familienpatriarchats, durch das ein verschuldeter Mann
seine Frau in die Knechtschaft seines Schuldners geben konnte, bis die Schulden getilgt waren. Dies ist unter anderem ein Präzedenzfall für eine Gefährdung der Frau durch sexuelle Übergriffe anderer geworden. Ein solcher
Übergriff wurde schließlich mit der kulturell geregelten Sklaverei akut, da die Sklavinnen dadurch unter anderem zu einer zu verschenkenden oder zu verkaufenden gesellschaftlichen Ware wurden. Den betroffenen Frauen blieb in
der Regel keine Wahl, da sich der Status eines Sklaven bis heute auch dadurch auszeichnet, dass die Betroffenen keine offiziellen gesellschaftlichen Rechte mehr in Anspruch nehmen können und sich dem Gutdünken ihrer Herren
unterwerfen müssen, da ihnen ansonsten der Tod droht.
Wer glaubt, dass diese frühen kulturellen Entwicklungen mit den heutigen Kulturentwicklungen nichts zu tun haben, ist sich nicht im Klaren darüber, dass die heutigen Kulturprobleme des Menschen vor
allem durch fortschrittliche religiöse oder ideologische Erfindungen verursacht werden, die den Menschen auf eine übernatürliche Weise verunsichern und verängstigen. Die heute „normal“ gewordene Käuflichkeit des
Menschen ist zu einer normalen Agenda des Kapitalismus in der Form von ständig sich selbst optimierenden Arbeitskräften geworden. Diese Organisation basiert nicht auf natürlichen bzw. menschlichen Beziehungen, sondern auf
sogenannten Sachbeziehungen, die in Form eines Vertrages auf eine übernatürliche und willkürliche Weise beschlossen und unterzeichnet werden. Dadurch können diese „Sachbeziehungen“ auch die Bedürfnisse der irdischen
Natur und der sozialen Natur des Menschen relativ unberücksichtigt lassen.
Nahezu alle Probleme, die der Mensch heute mit seiner Selbstverwaltung hat, sind Probleme einer bis heute selbstverständlich gebliebenen übernatürlichen parasitären Ausbeutung all dessen, was wir
als natürlich bezeichnen, den Menschen eingeschlossen. Daraus entsteht in den heutigen Kulturen für den sich besonders sozial organisierenden Menschen (Das Kind bleibt im Gegensatz zu den Tieren 18 Jahre lang von seiner
Familie und seiner Kultur stark abhängig) eine fundamentale Unerträglichkeit der kulturellen „Normalität“, die der Mensch unbedingt in sich abschalten muss, um überlebensfähig bleiben können und sei es auch durch
stoffgebundene oder nicht stoffgebundene Drogen der gefährlichen Art.
An dieser relativen eigenen Betroffenheit kann der heutige Mensch die bereits in Mesopotamien, Ägypten, China und Indien entstandene elementare Kulturproblematik durch die willkürlichen kulturellen
Erfindungen einer verängstigenden Kulturideologie und der Sklaverei als dem Mittel der ständigen künstlichen Erhöhung und der ständigen künstlichen Erniedrigung von Menschen besser nachvollziehen. Auch die modernen Formen
der Sklaverei wie z.B. in Amerika haben deutlich bestätigt, wie unerträglich das „Schicksal“ für den Sklaven werden kann, so unerträglich, dass er seine Situation durch Verdrängungen, Schönreden und alle greifbaren
positivistischen Phantasien bis hin zur „freien Sexualität“ zu erlösen versucht. Für die meisten Sklaven in der Geschichte war das, was wir heute als ein Familienleben bezeichnen unmöglich, weshalb die „freie
Sexualität“ für viele Sklaven zu einer billigen Ersatzdroge wurde. Diese Droge ist bis heute in allen Kulturen so „normal“ geworden, dass sie die gesamte globale Kulturwelt kennzeichnet und ein enormes Elend in den
zwischenmenschlichen Beziehungen verursacht.
Nicht nur die Konstitution der Sklaverei selbst sondern, auch das Erfinden von allen möglichen willkürlichen Rechtfertigungen der Sklaverei und der Erzeugung von hohen und minderwertigen Ständen
(Von Gott auserwählte Menschen und unerwählte Menschen) hat ein widernatürliches und bodenloses Weltbild normalisiert und über die Jahrhunderte immer weiter bestärkt. Dadurch nehmen heute viele Menschen die wieder
zunehmende globale Versklavung von Menschen durch Menschen mit einem Schulterzucken hin. In der Regel sind sich die Betroffenen nicht im Klaren, dass sie selbst zunehmend in sklavenähnliche Lebensverhältnisse abzurutschen
drohen, da ein „selbstverständliches“ gewaltsames und parasitäres Denken und Handeln in vielen Kulturen wieder auf dem Vormarsch ist und durch die moderne Technik durchgesetzt werden kann.
Der Unterschied der heutigen Ausbeutung des Menschen zur früheren Sklaverei mit der Peitsche besteht darin, dass die Führer und Herren der Kulturen erkannt haben, dass ein sich selbst verwaltender
und fortschrittlich optimierender kapitalistischer Arbeitsmensch wesentlich mehr „Ertrag“ einbringt als ein mit brutaler Gewalt gefangen gehaltener Sklave. Es wäre daher auch verfrüht, leichtsinnig und fahrlässig
anzunehmen, dass sich die grausame, brutale, sadistische und narzisstische Art der jeweiligen Beherrscher der „traditionellen“ kulturellen Beziehungen (Herrscher-Untergebener, Religionsspender-Gläubiger, militärischer
Befehlshaber-Befehlsempfänger, Arbeitgeber-Arbeitnehmer, Bürokrat-Bürger, Familienpatriarchat-Familienmatriarchat) durch menschlichere Züge gemildert hat. Allenfalls die materielle Überlebensausstattung des Menschen hat
sich in den letzten 150 Jahren allgemein gebessert, während das Geistesleben und das emotionale Leben für den modernen Menschen immer problematischer und haltloser geworden ist. Die dadurch geförderten übernatürlichen
menschlichen Unternehmungen für die zeitweilige „Erlösung“ von einer inwendig gefühlten Unerträglichkeit spricht daher eine ganz andere Sprache.
Viele Menschen täuschen sich dadurch gerne darüber hinweg, dass man es heute mit einer menschlicheren und die Natur mehr achtenden Kultur als noch vor 5000 Jahren zu tun hat. Dies ist eine überaus
gefährliche Täuschung. Eine solche Täuschung verhindert die notwendig zu erreichende Einsicht, dass und auf welche Weise der Mensch seine kulturellen Angelegenheiten besser organisieren muss, um weiterhin zu existieren und
um eine zufriedenstellende Existenz für alle Lebewesen der Erde zu erreichen.
Diese Seite macht anhand wissenschaftlich basierter Feststellungen durch verschiedene Artikel deutlich, wie sich die kulturelle Entwicklng mit einer immer größer und stärker werdenden Brisanz
vollzogen hat und welche Stellschrauben der Mensch in seinem normalen Denken und Handeln heute neu justieren muss, damit er den Status eines übernatürlichen Kulturmenschen hinter sich lassen und wieder zu einem natürlich
denkenden und handelnden Menschen werden kann.
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