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Die heutigen kulturellen Fehlentwicklungen beruhen sämtlich und sonders auf der menschlichen Erfindung einer unmenschlichen Sklaverei. Durch die Verfestigung der Sklaverei innerhalb einer Standeskultur ist eine „fortschrittlich“ asoziale, parasitäre und diktatorische Kulturkonstitution entstanden, die sich auch in den heutigen Staatskonstitutionen nach wie vor auf eine versteckte Weise verwirklicht.

Die Natur der Erde kennt keine Sklaverei durch eine willkürliche Entrechtung von Individuen, so dass die Sklaverei die Ausgeburt einer unnatürlichen menschlichen Phantasie und deren Umsetzung ist. Daher sind die heutigen, wie auch alle kulturellen Fehlentwicklungen in der Vergangenheit darauf zurückzuführen, dass sich der Mensch nicht auf eine natürliche, sondern auf eine widernatürliche Weise organisiert.

Das menschliche Kleinkind ist im Gegensatz zu allen Tieren über eine lange Zeit sowohl auf eine intensive Unterstützung der Mutter als auch auf eine besondere Fürsorge des Vaters angewiesen. Daher ist für den Menschen die Familie und die Dorfgemeinschaft in der Form einer sozialen und symbiotischen Beziehungskultur unabdingbar geworden. Diese Beziehungskultur hat der Mensch durch die leichtsinnige und willkürliche Verwirklichung einer parasitären Versklavung und durch eine dadurch abgeleitete kulturelle Einordnung des Menschen in Stände verdorben. Bis heute vergiftet der Mensch seine sozialen und kulturellen Beziehungen dadurch auf eine grundlegende und massive Weise.

Daher gibt es für den heutigen Menschen nur eine Zukunft, wenn er seine gegenwärtigen äußerst verwickelten asozialen Beziehungs- und Gesellschaftskonstellationen wieder korrigiert. Die dafür notwendige bewusste Rückkehr zu einer gesunden symbiotischen Gemeinschafts- und Kulturgesinnung kann der Mensch auch heute in einer zufriedenstellenden Weise in die Umsetzung bringen. Durch sein erreichtes Wissen, durch seine technischen Hilfsmittel und durch seine globale kommunikative Verbundenheit kann der heutige Mensch zu der übereinstimmenden Einsicht gelangen, dass es falsch und überaus folgenreich war, eine Sklaverei und eine Standeskultur zu verwirklichen. Heute bedeutet diese Art der Kulturgestaltung einen zunehmend sich intensivierenden asozialen, parasitären und diktatorischen Lebensfluch für alle Menschen. Da es der Mensch selbst war, der diesen Fluch erschaffen hat, kann der Mensch diesen Fluch auch selbst wieder abschaffen. Wenn genügend Menschen zu dieser Einsicht gelangen und eine entsprechende Lösung tatkräftig fördern und fordern, ist alles Konstruktive und Biologische in den Kulturen wieder möglich, selbst das, was vielen Menschen heute als undenkbar erscheint.